KNIELE LANDTECHNIKSEIT 1954

< DEUTZ-FAHR auf der Agra in Leipzig
07.05.2024

Reden, suchen, retten


Wenn die Mähsaison losgeht, setzen die Ricken ihre Kitze und viele Hasen und Vögel tummeln sich in der Wiese. Wir geben Tipps, damit beim Mähen keine Wildtiere zu Schaden kommen.

1. MITEINANDER REDEN Landwirte sind verpflichtet, alles zu tun, damit kein Wild zu Schaden kommt. Informieren Sie deshalb den Jagdpächter rechtzeitig über den Mähbeginn. Besprechen Sie mit dem Jäger die geplanten Maßnahmen. Vielleicht kann er die „Hotspots” in den Wiesen schon beobachten. Gibt es Kitzrettervereine oder ist eine Drohne in der Gegend verfügbar (siehe auch www.deutsche-wildrettung. de oder vergleichbare Websites)? Nehmen Sie rechtzeitig mit den Personen Kontakt auf. Das Beste für das Wild wäre eine spätere Mahd. Das widerspricht aber dem Wunsch nach hochwertiger Silage.

2. DAS WILD VERGRÄMEN Stellen Sie einen Tag vor dem Mähen Wildscheuchen auf, um das Wild zu vergrämen. Es gibt viele Möglichkeiten: klassische Vogelscheuchen, Pfähle mit Flatterband oder Plastiktüten, Blinkleuchten oder spezielle Wildretter, die mit Piepton und Blinklicht das Wild fernhalten sollen. Stellen Sie die Scheuchen etwa alle 25 m auf, aber nicht zu früh, sonst gewöhnen sich Feldhasen und Rehe daran und kehren in die Wiese zurück.

Schritt 3 bis 5 im Artikel weiterlesen! 

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